Vince Flynn – Das Ultimatum

Autor: Vince Flynn
Titel: Das Ultimatum
Seiten: 576
Verlag: Heyne
ISBN: 3453431480

Bewertung: ★★★★★★★☆☆☆ 

Mit der Wahl von “Das Ultimatum” habe ich in zweifacher Hinsicht Glück gehabt: Zum Einen ist dieses der “Einführungsroman” für eine Reihe an Protagonisten, um die Vince Flynn eine ganze Romanserie strickt. Zum Anderen ist es ein wirklich spannender, gut erzählter Roman.

Natürlich ist die Grundidee etwas weit hergeholt: Eine Untergrund Gruppe zwingt den amerikanischen Präsidenten mittels gezielter Attentate seine Politik zu ändern, doch kann man sich nur schwer diesem faszinierendem Gedanken entziehen. Zumal Vince Flynn es schafft, ohne einen Hauch von Langatmigkeit diese Geschichte zu erzählen.

Daher brauche ich hier nicht Lange um den heißen Brei reden:

Lesenswert!

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Ilkka Remes – Ewige Nacht

Autor: Illka Remes
Titel: Ewige Nacht
Seiten: 419
Verlag: dtv
ISBN: 3423244984

Bewertung: ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ 

Ich wußte nicht mehr, ob ich dieses Buch schon gelesen hatte und fing es daher an, zu lesen. Irgendwie kam mir das Eine oder Andere doch bekannt vor. Aber ich konnte mich insgesamt nicht erinnern. Also durchgelesen, wobei durchgekämpft weitaus treffender ist.

Auf Seite 195 läßt der Autor den Helden das denken, was in mir schon Lange gährte: “Timo rieb sich die müden Augen. Allmählich gerieten ihm die Abkürzungen durcheinander.” CIA und FBI sind natürlich gängig. BKN und BND vielleicht auch noch. Doch dieses sind nur Vier von vielleicht 20 – zumindest gefühlt. Diese werden zwar auch entsprechend erklärt, aber hier liegt auch das eigentliche Problem. Ilkka Remes erklärt soviel und schweift daher ständig ab. Zum Beispiel weiß ich jetzt Alles über die Koloniasierung des Kongos durch Belgien, mit allen dazugehörenden Grausamkeiten, bis hin zu dem Namen der Peitsche, mit denen die Sklaven malträtiert wurden. Auch die Gründung des “Deutschen Roten Kreuzes” 1859 wird in einem Nebensatz erwähnt.

Textbeispiel? “Endlich verlor die Maschine an Höhe, und die Landung wurde angekündigt. Timo blickte aus dem Fenster, sah aber nicht die Lichter einer Stadt, sondern helle Sterne über pechschwarzer Erde. Im Mittelalter hatte man geglaubt, hinter den Kanarischen Inseln begänne das mare tenebrosum, das Meer der Finsternis. Aber seine wörtliche Bedeutung hatte der Name erst bekommen,nachden britische, französische und holländische Schiffe die Ufer Afrikas angesteuert hatten, um nach den damals wertvollsten Ressourcen zu jagen: nach Menschen.” Dann folgt eine ganze Buchseite wiedermal über den Sklavenhandel, als es so weitergeht: “Die Boing schwankte beträchtlich beim Landeanflug. Timo kam ein Unglück in den Sinn, das im Kongo passiert war:……” Na klar, jetzt wird noch erklärt, was damals geschah.

Nein, dieses Buch macht aber überhaupt keinen Spaß! Den Plot auf 180 Seiten reduziert, könnte einen wirklich spannenden Thriller egeben. So ziehe ich nur ein Resümee:

Verschenkte Zeit, verschenktes Geld.

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Paul Cleave – Der Siebte Tod

Autor: Paul Cleave
Titel: Der Siebte Tod
Seiten: 413
Verlag: Heyne
ISBN: 3453432479

Bewertung: ★★★★★★★½☆☆ 

Das Buch sollte nur eine halbe Stunde zum Müde werden herhalten. Doch diese Rechnung habe ich ohne Paul Cleave gemacht und ging so überhaupt nicht auf. Erst neun Stunden später, nachdem der letzte Buchstabe gelesen war, konnte ich das Buch aus der Hand legen. Das schaffen nicht viele Bücher. Doch die Story hat es wirklich in Sich.

Vorweg sollte ich erwähnen, dass dieses Buch Nichts für schwache Nerven oder sensible Naturen ist. DIe Morde sind schon recht Brutal und zudem detailreich beschrieben. Da bleibt einem schon mal die Luft weg. Doch nun zur Geschichte, die weitesgehend aus der Ich-Perspektive des Protagonisten “Joe” erzählt wird.

Joe arbeitet als Putzhilfe auf dem Polizeirevier und hat sich nach Außen die Fassade eines geistig Zurückgebliebenen aufgebaut. Er, der von der Presse als “Schlächter von Christchurch” bezeichnet wird, weiß, dass er nur sechs Morde begangen hat. Jemand versucht ihm einen Siebten unterzuschieben. Er macht sich also auf die Suche nach diesem Unbekannten, um ihm wiederum die anderen sechs Morde unterzujubeln.

Ist diese Grundidee schon grotesk, wird es noch bizarrer, als Joe auf einen ähnlich sadistisch angelegten, weiblichen Gegenpart trifft. Dann ist da noch Sally. Naiv, gutgläubig und gutmütig gibt sie sich die Schuld an dem Tod ihres jüngeren Bruders. Diese nicht ausgelebte Geschwisterliebe projiziert sie nun auf Joe und möchte ihm nur Gutes tun. Zu allem Überdruß hegt Joe eine Hass-Liebe zu seiner Mutter. Tut Alles, um sie nicht zu verstimmen, mischt ihr aber auch mal Rattengiff ins Essen oder hinterläßt einen Ölfilm in der Badewanne.

Paul Cleave hat mit “Der Siebte Tod” einen erschreckenden, dabei ungemein fesselnden Psycho-Thriller abgeliefert. Hervoragend geschrieben, entsteht zu keinem Zeitpunkt Leerlauf. Grausam, schrecklich und irgendwie faszinierend.

Unbedingt Lesen!

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Charlie Huston – Der Prügelknabe

Autor: Charlie Huston
Titel: Der Prügelknabe
Seiten: 336
Verlag: Heyne
ISBN: 3453877799

Bewertung: ★★★★★★★★★☆ 

Vor lauter Enthusiasmus weiß ich gar nicht, wo ich Anfangen soll. Vielleicht mit der einzigen Schwierigkeit, die ich am Anfang des Buches hatte. Der Ablauf ist wie ein Drehbuch zu einem Film aufgebaut. Und, nebenbei bemerkt, es ist ja auch schon an Hollywood verkauft. Die Dialoge sind nicht, wie wir es gewohnt sind, mit Tüttelchen “…” einfach fortlaufend in die Handlung eingebunden, sondern abgesetzt und mit einfachem Bindestrich untereinanderweg geschrieben. Das sieht dann so aus:

Hier steht nun irgendein spannender Handlungsablauf. In deren Folge sich zwei der Darsteller unterhalten.

- Hier redet nun der Erste
- Nun antwortet der Zweite
- Worauf nun wieder der Erste an der Reihe ist
usw.

Dann geht es in der Handlung weiter.

Auf den ersten Seiten hatte ich meine Schwierigkeiten damit und las die betreffenden Stellen häufig mehrmals, um zu begreifen, wer denn nun was sagt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, wurde ich mit einer Geschichte belohnt, die es wahrlich in sich hat. Nicht nur, dass Charlie Huston ein enormes Tempo an den Tag legt, ohne dabei in irgendeiner Form Oberflächlich oder fahrig zu sein, sondern der Stil ist wirklich abgefahren. Auch ich kann nur sagen, was viele Rezensenten bei Amazon schreiben, man hat unweigerlich einen Quentin Tarantino Film im Kopf. Denn die Beschreibungsweise von Huston ist wahrlich nicht zimperlich. Brutale Stellen werden als solche beschrieben und empfunden. Nicht umsonst heißt das Buch “Der Prügelknabe”. Da aber alles irgendwie lakonisch, ironisch, ja überdreht ist, passt es vortrefflich zusammen.

In meinem gesamten Leser-Leben ist mir kein vergleichbares Buch unter die Augen gekommen. Es ist Temporeich, faszinierend, witzig, hart, obzön, einfach unglaublich! Nichts für schwache Nerven oder sensible Gemüter. Alle anderen sollten es unbedingt Lesen.

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Alice Sebold – In meinem Himmel

Autor: Alice Sebold
Titel: In meinem Himmel
Seiten: 384
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442458366

Bewertung: ★★★★★★★½☆☆ 

Ich habe etwas gebraucht, um mich an dieses Buch ranzutrauen. Vieles war schon geschrieben worden und sorgte für einen gewissen Respekt vor dieser Geschichte. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es zu Recht auf Platz 1 der Bestellerliste stand.

Unzweifelhaft ist die Geschichte traurig und bewegend. Vollends mitnehmen tut die ruhige Erzählweise der Autorin und der Blickwinkel auf die Geschehnisse. Von Oben aus dem Himmel betrachtet die ermordete, sechsjährige Susie das Weiterleben danach auf der Erde. Die Trauer ihrer Eltern und deren Suche nach Antworten: Wer? Warum?

Susie versucht über die kommenden Jahre den Kontakt zu Eltern und Freunden aufrecht zu halten, auch, um eine Spur zu ihrem Mörder zu legen. Was sich jetzt als zu Weit hergeholt anhört, gelingt der Autorin aber vorstellbar zu erzählen. Nur an einer Stelle ging selbst mir es dann doch zu Weit. Mittlerweile zum Teenie herangewachsen, “verstofflicht” sich Susie, um wenigstens einmal von ihrer großen Liebe geküßt zu werden. Aber erstmal über diese Stelle hinweggelesen, nimmt einen die bewegende Traurigkeit gleich wieder an die Hand.

Susie erkennt irgendwann, dass zwar Erinnerungen bleiben, der Schmerz aber verblasst und das Fehlen mehr und mehr akzeptiert wird.

Sicher bietet dieser Stoff tiefergehende Interpretationsmöglichkeiten, doch dieses sollte jeder für sich selber feststellen. Insgesamt ein “wo-ist-mein-Taschentuch”-Buch.

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Dan Brown – Illuminati

Autor: Dan Brown
Titel: Illuminati
Seiten: 701
Verlag: BasteiLübbe
ISBN: 3404148665

Bewertung: ★★★★★★★★★☆ 

Die ersten 150 Seiten fangen noch recht gemütlich an. Die Handlung nahm aber schon an Fahrt auf und es wurde zudem schon jetzt deutlich, dass dem “Helden” Robert Langdon nur noch wenige Stunden Zeit blieben, den Supergau zu verhindern.

Ich spüre noch Heute diese Fragen in mir, die mir an dieser Stelle durch den Kopf spukten: Wie will Dan Brown jetzt noch 550 Seiten füllen? Was soll da noch kommen? – Und bereitete mich innerlich auf eine ziemlich langatmige Geschichte vor. Was für ein Irrtum!! In einem Rutsch durchgelesen. Nicht geschlafen und nur flüchtig nebenbei was gegessen. So ein Tempo, so fesselnd geschrieben – das habe ich lange nicht mehr erlebt.

Zum Inhalt: Der Geheimbund der Illuminati plant einen Anschlag. Auf wen oder was oder wann ist nicht bekannt. Um dieses herauszufinden, gilt es einer Spur aus Hinweisen zu folgen. Hierzu ist nur der Harvardprofessor und Symbologe Robert Langdon fähig, der umgehend aus Amerika erst in die Schweiz und dann weiter nach Rom eingeflogen wird. In Italiens Hauptstadt spielt sich dann das Hauptgeschehen, die Eingangs erwähnten ca. 550 Seiten, ab.

Dan Brown schaffte es, mich als Leser, regelrecht in die Geschichte zu ziehen. Ich schätze, es war die richtige Mischung aus Detailverliebtheit, Emotionen und Zeitdruck in der Handlung. Detailverliebtheit gerade soviel, dass sich im Kopf vorstellbare Bilder ergeben und nicht so ausufernd, dass Langatmigkeit, und damit Langeweile, aufkommen.

Sicher haben meine persönliche Begeisterung für Rätsel und, ich nenne es mal, interessierte Neugier an der Thematik “Geheimbünde” ausschlaggebend dazu beigetragen, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Jedem mit ähnlichen Interessen, der dieses Buch noch immer nicht gelesen hat, kann ich nur sagen: Jetzt nachholen!

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John Strelecky – The Big Five for Life

Autor: John Strelecky
Titel: The Big Five for Life
Seiten: 240
Verlag: dtv
ISBN: 3423345284

Bewertung: ★★★★★★★★☆☆ 

Ein wirklich grandioses Buch. Der Inhalt hinterlässt Spuren, bei mir recht tiefe Spuren. Die Einfachheit des Prinzips der Big Five for Life ist vielleicht gerade der Schlüssel zu dieser Nachhaltigkeit. Zudem ist der Weg zu dieser Lebensfindung in einer äußerst traurigen Geschichte verpackt, die zusätzlich berührt.

Es ist die Geschichte des frustrierten Angestellten Joe und dem charismatischen Unternehmer Thomas, die sich, auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Bahnhof kennen lernen. Im Laufe der Jahre lehrt Thomas Joe nun, wie er so erfolgreich wurde. Viele Menschen setzen erfolgreich immer mit finanziell erfolgreich gleich, was natürlich nicht gleich ist. Es geht darum, die persönliche Erfüllung zu finden.

Habe ich meine “Big Five” schon gefunden? Meine Erfüllung? Nein, ich habe erst Zwei davon ausmachen können. Doch die Philosophie wirkt nach wie vor. Ich habe aus dem Bereich der Lebenshilfe schon viele, verschiedenste Bücher gelesen und kann daher für mich feststellen, dieses Buch gehört zu den ganz Wenigen, die nachhaltig bei mir was bewirken.

Auch wer nicht gerade einen Lebensratgeber sucht, sei dieses Buch ans Herz gelegt, denn auch ohne diesen Hintergrund ist es einfach eine schöne Geschichte. Nur einen dringenden Rat möchte ich mitgeben: Legen Sie Taschentücher bereit!

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Michael von Dessauer – Auswandern

Autor: Michael von Dessauer, Rolf Deilbach
Titel: Auswandern
Seiten: 368
Verlag: Droemer / Knaur
ISBN: 342678145X

Bewertung: ★★★★★★½☆☆☆ 

Auswandern war sicher auch schon früher ein Thema, bevor es durch verschiedene Fernsehformate in den Medien präsent wurde. Das es immer mehr Auswanderwillige Menschen gibt, liegt wohl weniger an den Medien, dann den politischen und/oder gesellschaflichen Umständen hier im Heimatland. Doch das soll hier nicht vertieft werden.

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Zukunft in einem anderen Land zu suchen, sieht sich mit den unterschiedlichsten Fragen konfrontiert. Hier ist guter Rat teuer. Eine erste Anlaufstelle kann das vorliegende Buch sein. Über 1000 Fakten, Tipps und Tricks haben die Autoren zusammengestellt. Angefangen bei Wissenwertes über das jeweilige Wunschland, über Arbeitsbedingungen, Wohnungssuche, Schulsystem und soziale Sicherungen bis zu notwendigen Investitionen, werden die wichtigsten Themengebiete behandelt. Die “Top 5″, der bei uns Deutschen beliebtesten Auswanderländer, werden sehr umfangreich aufgearbeitet. 20 weitere Länder etwas Kürzer, aber mit allen wichtigen Informationen. Abgerundet wird das Ganze mit Internetadressen, Checklisten und einem großen Auswander-Selbsttest.

Zu jedem Land wird auch ein Überblick der Arbeitsmarktsituation geboten, d.h., was wird dort an Arbeitkräften benötigt bzw. gesucht. Sicher ein wichtiger Aspekt, der aber nur als erster Anlaufpunkt dienen kann, da die Auflage im Juni 2008 herauskam. Hier schadet es nicht, sich aktuelle Informationen zu besorgen, da zu Meist die hiesige Arbeitsmarktsituation der entscheidene Auslöser ist, sich fernen Ländern zuzubewegen.

Insgesamt ein gelungener Ratgeber, welcher als erste Anlaufstelle unbedingt zu empfehlen ist. Vor Allem, weil zum Preis eines Taschenbuchs, so viel geballte Informationen kein großes Loch in das Budget reisst.

Ausführlich behandelte Länder (die Top 5):
Spanien, USA, Schweiz, Thailand, Dänemark

Weitere beliebte Länder:
Kenia, Australien, Südafrika, Norwegen, Argentinien, Costa Rica, Brasilien, Chile, Kanada, Neuseeland, Frankreich, Italien, Portugal, Griechenland, England, Irland, Niederlande, Schweden, Finnland, Österreich

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Björn Larsson – Der keltische Ring

Autor: Björn Larsson
Titel: Der keltische Ring
Seiten: 350
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442446929

Bewertung: ★★★★★★★½☆☆ 

Fesselnd, mit unglaublichem Tempo. Nachmittags um Vier Uhr in die Hand genommen und 12 Stunden später wieder glücklich und zufrieden ins Bücherregal zurückgestellt. Richtig, da war es Morgens um 4 Uhr. Das war mir egal, ich wollte es unbedingt zu Ende lesen. Nur drei Stunden habe ich die Lektüre unterbrochen. Immerhin 350 Seiten in 9 Stunden. Das hat schon lange kein Buch mehr geschafft.

Es spielt sich viel auf einem Segelschiff ab, so dass einige Begriffe für mich als Nicht-Segler unverständlich blieben. Dieses hat aber für das Verständnis der Geschichte keine negativen Folgen.

Larsson schreibt in der “Ich”-Perspektive. Damit hat er mich, obwohl ich diese Erzählweise nicht bevorzuge, von der ersten Zeile tief ins Geschehen und in den Bann gezogen. Es ist ein gradliniger Roman. Keine parallelen Abläufe und chronologische Sprünge. Flüssig zu lesen und eben auch sehr spannend.

Einfach fesselnd!

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Jeffery Deaver – Lautloses Duell

Autor: Jeffery Deaver
Titel: Lautloses Duell
Seiten: 512
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442055407

Bewertung: ★★★★★★★☆☆☆ 

Nach der Lektüre dieses Romans werden Sie erstmal Ihren Computer von der Außenwelt abstöpseln und sich neue Gedanken über Ihre Sicherheitsmaßnahmen machen.

Für Computerexperten sind einige Begrifflichkeiten etwas naiv erklärt bzw. dargestellt, ändert aber Nichts an dem mulmigen Gefühl, welches sich beim Lesen einstellt.

Dieses Buch ist von Vorne bis Hinten spannend. Wenn auch nicht so Temporeich, wie es bei der Thematik (Computer) wohl möglich zu erwarten wäre. Dafür habe ich beim lesen Tempo gemacht – drei Abende!

Lautloses Duell ist eine glatte Empfehlung.

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